Od kuće do kuće

Kann man sich in eine Stadt verlieben?- Offensichtlich.
Ich bin hin und weg. An jeder Ecke, wenn ich durch Deine Gassen oder an Deinem Fluss entlang streife, wenn ich zu den umliegenden Bergen aufschaue, wenn ich ein altes Haus betrete, fallen mir aus allen Winkeln Kleinodien ins Auge, die mein Herz vor Verzückung aufschreien lassen, die mich warm anfassen und geduldig zwischen sich umhertaumeln lassen. Wie schön kann man sein? Ich darf nun wochen- und nächtelang in Deinem Schoß liegen und innerlich geschwellt über die Zärtlichkeit schluchzen, die Du mir durch Dein bloßes Dasein zukommen lässt, die Du durch Dein tapferes Überleben möglich machst.

Schon geht es richtig ab mit mir, wie sich aus diesem Moment lyrischer Verklärung , gestern nachmittag leicht erkennen lässt. I’m walking on sunshine. Mit Zeit und einer Aufgabe in eine fremde Stadt zu gehen ist an sich schon genial,  Weiterlesen

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Živim i radim u gradu.

Sarajevo, oh Du schöne Stadt am roten Fluß…
Schon seit ich die Grenze zu Bosnien überschritten habe, ist mir immer wieder unvermutet danach, einfach drauf los zu singen und meinen Emotionen freien Lauf zu lassen.
Ich wohne unweit der Altstadt und erfreue mich auf meiner ersten Erkundungstour bereits an den Übergängen von sozialistischer, osmanischer und österreichischer Architektur. Der Kaffee in der klassischen Fußgängerzone ist nicht schlecht, der Kaffee im Bazaar ist richtig gut und nachdem ich ausreichend aufkoffeiniert bin, starte ich die erste Recherche für meinen kleinen Chevapi-Report, den ich einer jungen österreichischen Kulturzeitung versprochen habe. Zu mittag wird es heiß und ich ziehe mich zu Siesta und Sprachstudium in meine Residenz zurück. Des Abends treffe ich den Kapitan in einem ausgezeichneten Restaurant zu einer ersten Lagebesprechung bezüglich Drama Slam, und ich bin hocherfreut einen so hochkompententen und motivierten Gastgeber kennen zu lernen. Unverzüglich kontaktiert er einen Schauspieler, zeigt mir eine mögliche Spielstätte,  Weiterlesen

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Zdravo Sarajevo!

Ganz gemütlich, bin ich  gestern frühabends nach 2 tägiger Reise mit dem Zug über Zidani Most, Zagreb & Banja Luka, in der bosnischen Hauptstadt gelandet und bin nun dank der Weitsicht und Weltoffenheit der steirischen Demokratie Künstler in Residenz!
Ich bin hier um die erste bosnische Drama Slam mit zu organisieren und freue mich auf alle Anregungen, Ideen und vor allem gute Texte in bosnischer Sprache (BKS).
Der Empfang von meinem Kontakt Mak war sehr herzlich und mein Appartment allein, hoch über den Straßen der Stadt, mit einem, wie unten zu sehen, Balkon und tollem Panorama ist schon eine Reise wert. So aber jetzt hinaus in die montäglichen Straßen!
Als Erstes sollte ich mir einen schicken Jogginganzug besorgen, denn ein solcher scheint mir sehr bequem und außerem die lokale Nationaltracht zu sein.

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Ade-Ode

Ade
Ade
Ade

Ode vom Abschied
(Zum Frühlingsbeginn = Weltpoesietag 2016)
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Diagonale 2016 – Ein Brobrief/ing

miagonale Lieber Harry,

da ich weiß, wie sehr Du den österreichischen Film liebst und Dich in diesem Jahr sehr gute Gründe von Deiner Mutterstadt fern halten, schicke ich Dir hier meine persönlichen Eindrücke von den All Austrian Film Days 2016 in Graz:
(Be aware of spoilers)

Kurz zusammengefasst: Meine Diagonale 2016 war sehr lässig.
Nach über 25h reiner Projektionszeit hab ich nun einiges und sehr unterschiedliches an Ö-Film intus und ich kann berichten: die Lage ist nicht so schlecht.
Es sind viele gute Leute unterwegs und sie erzählen jede/r auf ihre/seine eigene Weise Geschichten von bestechender Aktualität.

TAG 1
Mittwoch morgen in unserem Heimkino, dem Annenhof, starte ich mein Filmfest mit dem Kurzdokumentarfilmprogramm 1:

Aufgeblendet wird mit „Leuchtkraft“ von Clara Stern und Johannes Höß. Ein 4 Minuten kurzer, perfekter Festivaleinstieg mit stimmungsvollen Bildern von, und kurzen Statements über klassische Neonlichtgeschäftsüberschriften.

In „Auf Augenhöhe mit dem Teufel“ von Alexander Naringbauer lerne ich durch Interviews und Aktionsbildern von Salzburger Krampusläufen mehr über die Leidenschaft unseres Krampuscousins Alex. Man atmet die Winterluft im Gasteinertal und blickt mit Unterstützung von coolen Zitaten (wer Canetti verwendet, hat bei mir schon viel gewonnen) hinter die heiter grinsenden Bartlmasken.

„The Sea You Have To Love“ bringt mich an die Adriaküste nach Rovinj und begleitet einen alten italienischstämmigen Fischer, der jetzt Touristen herumgondelt und eine kleine Indy-Fischercrew auf ihren Ausfahrten. Er dokumentiert ihren täglichen Kampf ums Überleben. Wirklich coole Bilder von der See und die latente Melancholie eines absterbenden Berufsstandes rühren mein Herz an. Das Filmteam kennst Du übrigens von Deinem Küsteneinsatz als junger Brenner. Weiterlesen

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Winterfrühstück

(Antwort auf Winterfrüh von Ilse Aichinger)

In gefrierenden Tränen
Tanzen die betagten Traumgänger
Eben noch
in gleichem Abstand
Jetzt schon
Leicht aus dem Augentakt
Eh sie  an den Kaffeeoberflächen
Verdampfen

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Das Theater Im Greith spielt Jura Soyfer

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In der Presse: Nachruf auf einen Genius

In der neuesten Ausgabe der Kulturzeitung 80 durfte ich die vorletzte Seite mit einem Nachruf auf den berühmten Grazer Künstler Jörg Schlick beehren.
zur Kulturzeitung 80

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HBY

flushthebird

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Feire Tage!

Da schau!
Hättest Du doch nicht geglaubt.
Dass das noch was wird
Mit dem Weltfrieden
Aber Jedem und Jeder die sich
Ohne Waffe aufzustehen traut
Ist ein Stück von ihm
Dem Unmöglichen beschieden.

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