Hallo & Welcome!

Jimi Lend is a poet, on pages and on stages.
………ist Dichter in Büchern und auf Bühnen.
Johann Wolfgang Lampl is an actor, director and festival founder.
………ist Schauspieler, Regisseur und Festivalgründer.

Together we are the Lendbros Agents a branch of www.vitaminsofsociety.org
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Graz Auf Auge – Meine 21. Diagonale

Meine 21., also eigentlich meine 3. Diagonale, seit ich wieder Grazer bin, aber 3 steckt ja in 21 also 1 & 2 auch und dies wird also auch die nächsten 8 Jahre so zählbar bleiben.
Meine sonstigen Zahlen waren auch nicht schlecht: In 15 verschiedenen Vorführungen konnte ich 32 Machwerke österreichischen und internationalen Filmschaffens bestaunen und verbrachte mehr als 24 Stunden nur am reinen Schauen. Eine konditionelle Großtat, wenn man bedenkt, dass ich auch die die Tage beendenden, heiteren Zusammenkünfte der Grazer Cineast_innen und ihrer österreichischen Filmdealer_innen niemals ausgelassen habe, sondern mich bis in die frühen Morgenstunden den angeregten und anregenden Auseinandersetzungen über die gegenwärtige Befindlichkeit austriazistischer Cinematographie leidenschaftlich, man möchte fast sagen berauscht, hingab.

So wurde das morgendliche Aufstehen und Ins-Kino-Düsen zum Ausdauertest und wohlweislich war darauf zu achten seinen Körper, der die Augen und Ohren für das Gezeigte offen halten muss, mit einer Mischung aus Koffein, Zucker, Fett und autogenem Training wach und frisch zu halten, ohne den Filmgenuss der Mitschauenden etwa durch heiße Dämpfe, verstörendes Rascheln von Verpackungen oder zu ausladenden Sitzyogaübungen zu beeinträchtigen. Weiterlesen

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Zu Ende Geteilt

Wildes Herz
Schlägst zur Ruh
Plötzlich ist ein Augenblick mit Stift
Ebenso verschämt wie das Auge der Handykamera
D
urch die man sonst die Welt betrachtet
Die letzten Menschen die sich noch an die Freiheit erinnern können
V
ersammeln sich in einem abgelgenen alten Hotel
S
ind auf der Hut vor den Drohnen
D
ie die entferntesten Regionen
Nach nicht normierten menschlichen Existenzen absuchen
Die Mission ist ebenso brutal wie ehrenhaft
Solange sich noch irgendjemand der Existenz der Freiheit entsinnt
B
esteht für die fast durchwegs kontrollierte Welt noch Hoffnung

Es ist nur scheinbar schwer diese Freiheit und Unsicherheit zu leben
D
enn die Alternative wäre das Streben nach und das Sterben in
A
bsoluter Planbarkeit
Und die ist tatsächlich nur scheinbar
Eine sinnlose Sehnsucht
Die durch einen Schmetterlingsflügelschlag
D
urcheinandergewirbelt und somit ausgelöscht ward
Ein verbotener Blick durch die Pforte des Glücks
E
in Bild dazu gedacht sich in die Vorstellung einzubrennen
U
nd nicht im Digital bis zur Sinnlosigkeit zu Ende geteilt zu werden

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Back to the roots! Wolfi Bauer im Greith-Haus

Meine 3. Inszenierung mit dem Theater Im Greith führt in die wilden 70er…
und es macht großen Spaß an die Grenzen des Darstellbaren zu schreiten und mal so richtig auf den Putz zu hauen.

26. 27. 28. Jänner 15. 26. Februar @ www.greith-haus.at

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Herbstlich Willkommen! update 9.17

Ein Wahnsinnserfolg war dieser Planet der Waffen, ein Theaterstück, dem ich als Regisseur, Produzent und Darsteller diente und das in 8 Vorstellungen an die 1000 begeisterte Zuschauscher aus Nah und Fern ins südweststeirische Grenzland locken konnte.

Mit der Ausstrahlung des genialen Tatort „Virus“ am 27. August in der Regie von Barbara Eder ist endlich ein weiterer Meilenstein meines Schauspielerdaseins erreicht. In ARD, SRF und ORF konnte ich als liberaler Dorfwirt Wolfram Brandauer wieder einmal meine mit dem Alter zunehmende Film- und Fernsehtauglichkeit unter Beweis stellen.

Nächsten Dienstag stehe ich beim Uraufführungsfestival News Of Styria in der skurillen Komödie „Letzte Weihnachten“ von Eva Hofer und Jürgen Gerger als umtriebiger Kommunenstier in einer eingeschneiten Berghütte auf der Bühne. Ein herrliches Ensemble sind wir da beisamen mit Leuten, die ich zum Teil schon mein ganzes Bühnenleben lang kenne und schätze.

Dazu kommen die Weinernte am Mathanshof, die Fördereinreichungen für die nächsten Jahre und die Planung einer kleinen Minitour für unseren Sommertheaterhit, von dem ich sicher bin, dass er auch in der Stadt sein Publikum finden wird.

Liebe Grüße und Peace bald Euer Jimi Woolf Lend

screenshot bei Thalia Rathford

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VoS Theatersommer 2017 Planet der Waffen

Schon zum siebten Mal setze ich in meiner Südweststeirischen Urheimat einen Text meines Freundes J.Schrettle mithilfe professioneller Schauspieler_innen, meiner Familie und großartiger, breiter Unterstützung aus der Region in Szene!
Vorstellungen am 27. & 29. Juli sowie am 4., 5., 6., 7., 11. & 12. August
http://www.vitaminsofsociety.org

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Diagonalezeit. what? a ride!

Liebe Welt außerhalb von Graz,

es war wieder mal ein Ride der Seinesgleichen auf dem Erdball nicht so leicht finden wird. Eine kleine Stadt mit großen Kinos, eine kleine Filmszene mit großen Filmen und ein paar kleine Parties mit großen Held_innen machten die All Austrian Filmdays zu einer Experience die man mindestens in 2½ weiteren Langfilmen verwerten könnte. Hier liebe Welt mein persönlicher Rückblick auf 17 Programme, 45 Filme und täglich ca. 3h Schlaf zwischen dem letztem hochfilmosophischen Gespräch an der Bar 8020 und der ersten Projektion um 11 Uhr früh in den Grazer Kinosälen.

Los ging’s schon Dienstag Abend: Während die, die sich rechtzeitig gekümmert hatten, in Michael Glawoggers Untitled weilten, eröffneten wir die Bar 8020, die im Hotel Mariahilf untergebracht, zum Partyepizentrum des gesamten Festivals avancierte…

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Jimi Lend im Museum

So ist nun meine Great Sarajevo Experience die ich als Steirischer Artist in Residence in Sarajevo verbringen durfte auch schon in einem Museum gelandet! Bis 29. 1. 2017 kann man in meine große Reise eintauchen und die fantastischen Kunstwerke der anderen Stipendiat_innen meines Jahrgangs bewundern. https://www.museum-joanneum.at/neue-galerie-graz/ausstellungen/ausstellungen/events/event//kunstraum-steiermark

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Grazity Rocker

So schnell kann es gehen und doch ist einige Zeit vergangen seit ich meine Heimatstadt ins nächstgrößere Exil verlassen habe. Nun nach 11 Jahren sieht mich meine Mutterstadt an der Mur wieder als Schauspieler in einer Theaterproduktion: Für das T’eig Theater stehe ich ab 9. November im Grazer Joanneum als Neoptolemos in Heiner Müllers modernem Klassiker „Philoktet“ auf der Bühne. Die geneigten Zuschauer_innen erwartet eine kurzweilige Aufführung in einem extremen Setting mit einer herausfordenden Sprache und drei wortgewaltätigen Schauspielern die ihresgleichen noch nicht gefunden haben.
Den Neoptolemos (Sohn von Deidameia und Achill, Eroberer größter Schlächter in Troja) habe ich übrigens 2005 in Howard Barkers „Sad Kissing“ schon einmal unter der Regie von Johanna Tomek für das legendäre Theatermbh in Wien gegeben. Damals sah der noch so aus:
Der Schlächter

Der Schlächter

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Steirischer Herbst, Winter ff.

In jenem turbulenten Sommer 2016 gelang es mir ein weiteres Mal mit den
Vitamins Of Society (siehe Link für Photos und Infos) eine Theatersommerproduktion auf die Beine zu stellen und über die Bühne zu bringen, die Ihresgleichen noch nicht gefunden hat. Wir hoffen das ZAUBEREISEN – Aufstand im Erz- und Grenzland, bald wieder auf einer Bühne zu sehen sein wird und erfreuen uns mittlerweile schon in der Postproduction.

Nach einer Woche in der mich istrianische Agenden dauern werden, bin ich ab 12. September wieder zurück in Staijrska und habe bis ins Frühjahr 2017 noch Spiel- und Handlungsraum für künstlerische Projekte aller Art! Love und Peace bald!

© bergschaf

© bergschaf

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